Herren erfüllen Vorgaben

von Simon Merki

  • Zurück auf die Siegerstrasse
  • Souverän
  • Überragend
  • Schnellstes Spiel der 1. Ligageschichte
  • Zeichen an die Konkurrenz
  • Brillant
  • Topscorer
  • Fintenkönig
  • Shotking
  • Makellos
  • Alle Trainerinputs umgesetzt
  • Nicht wiederzuerkennen
  • Ohne einen einzigen Eigenfehler
  • Länderspielstimmung
  • Train hard, fly high
  • Husarenstück
  • Obwalden-Inferno
  • Meisterstück
  • Schnörkellos
  • Black Mamba
  • Natiaufgebot
  • Zu null
  • Herrlich
  • ... auf die 3-Meter Linie ...
  • Serviceserie
  • Gewollter Netzroller

Für einmal wurde der Matchbericht bereits vor dem Wochenende vorbereitet. Pipo Ernst, das philosophische Talent des Teams, weilte in den Bergen und überraschte am Samstagmorgen mit obiger Liste. Diese galt es dann für das Fanionteam der Aarauer Herren umzusetzen. 

3:0 gegen Obwalden am Samstag
In der heimischen BSA galt es zuerst am Samstag das Tabellenschlusslicht in Schach zu halten. Dabei konnten bereits die ersten Einträge auf der Liste gestrichen werden. Die ersten beiden Sätze konnten souverän gewonnen werden, in beiden Sätzen erreichte der Gegner keine 15 Punkte. Länderspielstimmung herrschte nicht gerade in der Telli, trotzdem kam beim Satzball im 2. Satz, einem klassischen Black-Mamba von Passeur Merki, ein wenig Stimmung auf. 

Dem schnellsten Spiel der Geschichte stand dann aber der 3. Satz im Weg, das Team glänzte nach den (zu) einfachen Sätzen mit Nachlässigkeit, was bis zur Mitte des Satzes ein ausgeglichenes Spiel bedeutete. Erst gegen Ende kamen die Aussenangreifer wieder richtig zur Geltung und auch der eine oder andere Mitte-Ball klappte wieder.  Der Satz konnte schlussendlich mit 25:19 nach Hause chauffiert werden.

Derbysieg am Sonntag
Tags darauf ging es dann nach Baden. Ein regelrechtes Aargauer Derby, das mit der guten Stimmung in der Halle und der knappen Niederlage der BTV-Damen zusätzliche Brisanz erhielt.

Der Start gelang dann nicht wirklich nach Wunsch, durch schwache Annahmen und Eigenfehler lag man schnell mit 5 Punkten im Rückstand. Die Reaktion darauf folgte jedoch überraschend schnell. Bis zur Mitte des Satzes konnte ausgeglichen werden, Aussenangreifer Furrer konnte praktisch jeden Ball in einen Punkt verwandeln und auch der Rest spielte zwischenzeitlich richtig stark. Die Mittespieler Murri und Schmid konnten sich selten durch Angriffe auszeichnen, glänzten aber mit kompromissloser Blockarbeit. Der erste Satz ging mit 25:21 an die Jungs aus der Hauptstadt.

Nach dem Seitenwechsel spielten sich die Servicespieler, allen voran Zoller, in einen wahren Rausch. Die Annahme von Baden funktionierte zeitweise überhaupt nicht mehr, was auch durch diverse Wechsel nicht besser wurde. Der Vorsprung nahm Dimensionen an, die Aarau dazu bewogen, das Spiel etwas gehen zu lassen. Eine ebenfalls sehr lange Serviceserie brachte Baden wieder ins Spiel. Das Siedout der Gäste funktionierte nicht mehr, die Smashes der Aarauer landeten allesammt direkt im Badener Block. Weil aber der bereits herausgespielte Vorsprung genug gross war, konnte der Satz nach Hause geschaukelt werden, 25:22 für den BTV!

Im 3. Satz wurde dann der Deckel draufgemacht und die 3 Punkte eingetütet. So einfach es tönt, es war ein Nervenspiel, bei dem sich Baden mehr und mehr über die Technik von unserem Passeur Künzel beschwerte und zum Schluss mit einem heiklen Entscheid zu unseren Gunsten belohnt wurde. 25:23 und damit ein astreines Wochenende.

2 x 3:0, 6 Punkte, was willst du mehr! Hopp Aarau