Vorsaisonbericht Herren 1

Auf welchem Platz landest du, wenn du den zweitplatzierten überholst? Klar auf dem ersten, meint man spontan...

Und auf welchem Rang landest du, wenn du den Aufsteiger Schönenwerd und Cupsieger Windisch schlägst? Auf dem ersten Platz, inklusive Cupsieg, sollte man meinen...

Doch ganz so einfach ist die Rechnung leider nicht. Dies musste das Herren 1 des BTV Aarau letzte Saison erfahren. Zwar konnten die Hauptkonkurrenten allesamt geschlagen werden, doch leider nicht in den entscheidenden Spielen.

So blieb Ende Saison 16/17 jeweils der undankbare 2. Platz in Cup und Meisterschaft. Während man im wohl besten Spiel der Saison den späteren Aufsteiger Schönenwerd im Cup-Halbfinale 3:0 schlug, gingen die beiden Direktbegegnungen in der Meisterschaft mit umgekehrtem Score verloren.

Andersherum präsentierte sich die Situation gegen Windisch. Vindonissa bezwang man in der Meisterschaft , unterlag aber im Cup-Finale äusserst bitter gegen selbigen Gegner.

Doch die neue Saison steht vor der Tür und die Mannschaft ist motiviert um den letzten Schritt Richtung Titel zu machen. Die Equipe von Trainer Rolf Heiniger kennt sich besser, kann die Saisonvorbereitung auf einem höheren Niveau beginnen als sie dies im Vorjahr tat. Dazugewonnen hat man sehr viel Erfahrung, noch mehr Teamgeist und bis jetzt Stefan Käser als neuen Spieler. Abgänge gab es bisher keinen einzigen, womit man guten Mutes aus dem Vollen schöpfen kann, wenn es ernst gilt.

Die Vorbereitung startet sobald der neue Boden in der Pestalozzi-Halle bereit ist und die Jungs den Weg vom Beach-Sand in die Halle finden. Vom 13.-15. Oktober verweilet der ganze Verein dann für ein verlängertes Wochenende in Interlaken. Dort wird der letzte Schliff geholt, bevor am 22. Oktober die Meisterschaft mit dem Spitzenspiel gegen den VBC Windisch gestartet wird. Bis dahin werden Aufschläge gebolzt, Positionen studiert, Zuspiele verfeinert und im Krafttraining der neue Hallenboden auf seine Saugfähigkeit getestet.

Damit man den Erstplatzierten gar nicht erst überholen kann, weil man es schon selber ist.

 

- Philipp Ernst -