VBC Endigen - BTV Aarau (18.01.2010) PDF
Geschrieben von: Karin   
Donnerstag, den 21. Januar 2010 um 16:01 Uhr

Ue32

3:2 für BTV Aarau 18:25, 15:25, 26:24, 25:17, 12:15

Schlagzeilen des Tages: Die Volleysaison fordert ihr erstes Opfer!

Folgt jetzt nach der Schweinegrippe der Krückenvirus? Doris H. hat im alles entscheidenden fünften Satz, unter Einsatz ihrer ganzen Sprungkraft, eine Ziellandung auf Doras Fuss ausgeführt, mit der verheerenden Folge eines Bänderrisses am Sprunggelenk. Somit hat sie ein paar Tage Vorsprung im Krücken-Gehen auf Eva, die sich am Freitag freiwillig unters Messer legt. Monique, wenn das so weiter geht, musst du ein Dutzend Stöcke aus dem Lager mitbringen und kannst unsere Spielerinnen gleich in der Gruppen-Physiotherapie wieder auf Vordermann bringen. Es lassen sich sicher auch noch ein paar Übungen einbauen, für diejenigen mit den Schulter- Rücken- und Ellbogenbeschwerden. Aber soweit lassen wir es nicht kommen, wir werden impfen, sobald der Stoff da ist!

Nun ein kleiner Zeitsprung zurück zum Dienstagabend. Nachdem doch noch alle rechtzeitig in der Halle angekommen sind und der Wiedererkennungseffekt der verwirrenden Linienzeichnung am Hallenboden eingetreten ist (hell- und dunkelblaue Linien), legten wir einen souveränen Auftakt hin. Dora nutzte die Gunst der Stunde und mischte sich auch wieder einmal unter die Aktiven.

Der ersten beiden Sätze liessen Festtagslaune aufkommen. Es schien keine ernste Gefahr von den Gegnerinnen auszugehen. Wir spielten souverän, alberten während des Sichtblockes und vollführten ein paar unkontrollierte Fischli als Showeinlage. Im Hinterkopf stiegen schon langsam Bilder von warmen dampfenden Duschen, weichen Betten und einem 3:0- Triumph auf, als das bittere Erwachen begann.

Im dritten Satz änderte das gemütliche Klima und es artete fast in einen Albtraum aus. Nach dem vierten Satz sahen wir aus, als hätte jemand die Dusche auf kalt gestellt. Ein Gehühner auf dem Feld, unkoordinierte Aktionen und verblüffte Aarauerinnen prägten das Szenenbild.

Dann, in letzter Minute erwachten nochmals der Kampfgeist und das Volley-know-how. Mit Überfliegermentalität legten wir 5:0 vor, bevor die Gegnerinnen gerafft haben, dass wir bereits im fünften Satz sind. Bei 12 Punkten für Aarau nahm das Unglück seinen Lauf. Doris lag am Boden, musste den Rest des Satzes unter starken Schmerzen und der Betreuung einer Truppe Hobby- und Profi- Krankenschwestern erdulden. Im Zeitraffer: Eis auflegen, Spray, tausend Verhaltenstipps, Kügeli, Tabletten, Regine über Doris Auto instruieren, ab auf den Notfall, Röntgen, Schiene und sechs Wochen Zwangspause.

GUTE BESSERUNG, Salep!!! Karin