BTV Aarau Ü 32 - VBC Seon (18.12.09) PDF
Geschrieben von: Karin   
Donnerstag, den 24. Dezember 2009 um 07:52 Uhr

Ue32

für BTV Aarau   25:13/ 23:20/ 25:22/ 25:18

Das Gejammer unserer Frauen vom Typ Lerche (Frühaufsteher), welche Zumutung es doch sei, mitten in der Nacht, zudem an einem Freitag am Ende einer arbeitsreichen Woche, an einen Volleymatch zu müssen, oje, oje…

Man musste wirklich befürchten, dass einige schon vor Spielbeginn stehend an der Wand wegschlummern, das vor allem, weil die Juniorinnen von Aarau noch einen Satz anhängten. Umso erstaunlicher , dass bei Anpfiff noch alle schnarchfrei antraten. Gut, im ersten Satz waren auch definitiv ein paar ausgeschlafene Frauen vom Typ Eule (Nachtschwärmer) im Spiel. Die waren in Hochform und erst so richtig in der Anlaufphase. Wahrscheinlich hätten die so gegen Mitternacht die Gegnerinnen 25: 5 vom Platz gefegt. Zur ausgleichenden Gerechtigkeit muss man erwähnen, dass im gegnerischen Feld ¾ aller Spielerinnen auch vom Typ Lerche (oder sogar Typ Murmeltier; machen die jetzt nicht Winterschlaf?) waren, so dass es anfangs ein leichtes Spiel war.

Den zweiten Satz mussten wir tatsächlich abgeben, was natürlich den Spielverlauf unnatürlich in die Länge zog und Doras Wunschtraum vom warmen, kuscheligen Bett in weite Ferne rücken liess. Sie konnte nur noch stillschweigend in Gedanken coachen. Doris Hauri übernahm aber per Telepathie Doras Anweisungen und dokumentierte und lamentierte nonstop vom Bänkli aus, kein Sportreporter hätte das besser hingekriegt (An Doris ist wohl ein kleiner Beni Turnheer verloren gegangen).

Den dritten und vierten Satz konnten wir dann wieder auf unsere Seite retten. Es gab schöne Spielzüge, Punkte durch tolle und missratene Attacken, starke Anschläge, die subito mit einem Fischli von Susanne und Luzia belohnt wurden (Fischliformation muss noch in einem Intensivtraining einstudiert werden. 2 Spielerinnen sind zu wenig. Allerdings besteht bei 6 Damen akute Kopfnussgefahr, sowie andere schwerwiege Verletzungen. Die Befürchtung, dass einige sogar liegen bleiben werden ist durchaus berechtigt. Jetzt schon hörte man Luzia rufen:„Hopp Dane, chomm uf!!!“).

Nicht genau eruierbar bleibt, ob die Schiedsrichterin wegen der Verbandelung mit dem Sohn unserer Spielerin S., hin und wieder zu unseren Gunsten entschieden hat. Es ist auch nichts über allfällige Erpressungsversuche im Vorfeld bekannt. Aufgefallen ist mir auch noch die unerklärliche Abwanderung der vielen Besucher nach Ende des Matsches der jungen, langbeinigen Juniorinnen. Ob das wohl etwas mit eben diesen Beinen zu tun hat?

Auf jeden Fall hat sich meine Statistik bestätigt (Gruss an Luzias Sohn), Anwesenheit Karin= Sieg. Diesen begossen wir mit einem Cüpli und einem Liter Salznüssli im Einstein. Für die arme Monique war das die einzige Mahlzeit, da ihr Tagesprogramm keine Futterpause zuliess und sie sofort als Schreiberin in die Turnhalle hetzen musste. Prost und SALEP! Schöne Festtage, Karin